Seit ihrer Gründung im Jahre 1945 sind die Vereinten Nationen (VN) das einzig wirklich universelle Forum, in dem die Staaten der Welt zusammenkommen können, um den Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen. Allerdings hat sich die Welt in den vergangenen 60 Jahren erheblich verändert. Leider spiegeln sich die aktuellen Realitäten des 21. Jahrhunderts noch nicht in der institutionellen Gestaltung der Vereinten Nationen wieder.
Daher gehört es zu den dringendsten Problemen, die Vereinten Nationen zu reformieren, damit sie ihre Aufgaben bei der Förderung von Sicherheit, Entwicklung und Menschenrechten effektiver erfüllen können. Die Handlungsfähigkeit und die Legitimität der Vereinten Nationen basierend auf der Kernstruktur von "global governance" müssen gestärkt werden. Eine neue Zusammensetzung des Sicherheitsrats kann und sollte die Handlungsfähigkeit der Vereinten Nationen verbessern und sich den weltweiten Veränderungen anpassen. Schon deshalb streben wir weiterhin einen Sitz für die EU an.
Als einer von vier Unterausschüssen des Auswärtigen Ausschusses widmet sich dieser Ausschuss ausschließlich den unterschiedlichen Aktivitäten der Vereinten Nationen. Auf der Tagesordnung stehen dabei regelmäßig unter anderem die Aktivitäten der einzelnen Unter-Organisationen, die weltweiten Blauhelm-Missionen sowie die allgemeine Struktur und Personal der internationalen Organisation. Aber auch die Aktivitäten der Vereinten Nationen in Deutschland, so zum Beispiel am VN-Standort Bonn, oder zum Beispiel die jüngsten Vorkommnisse bei UNICEF Deutschland gehören zu den Themen, die der Ausschuss berät.
Mehr Informationen zu den Mitgliedern und den Tagesordnungen des Unterausschusses "Vereinte Nationen" finden Sie hier.
Mehr zum Tätigkeitsbericht des Unterausschusses "Vereinte Nationen" über die Arbeit in der 16. Wahlperiode finden Sie hier.

Harald Leibrecht und Ban Ki-Moon
(31. Oktober 2008) Harald Leibrecht, Mitglied der FDP-Bundestagsfraktion im Auswärtigen Ausschuss des Bundestags, hat in der vergangenen Woche New York und dort die Vereinten Nationen besucht. Besonders beeindruckt hat ihn dabei das Gespräch mit dem Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-Moon. Dieser habe sich besorgt gezeigt, dass die Krise auf dem Finanzmarkt vor allem auch die ärmeren Länder treffen werde, berichtet Leibrecht. Thema der Gespräche bei den Vereinten Nationen war auch die Frage nach einem ständigen Sitz für Deutschland im UN-Sicherheitsrat. Dieser scheine "jedoch derzeit in weiter Ferne", so Leibrecht, der die Vereinten Nationen im Jahre 2008 "an einem Wendepunkt" sieht.
Nachgefragt" ist ein neues Format der FDP-Bundestagsfraktion, in dem ab sofort wöchentlich Abgeordnete im großen Interview zu Wort kommen.
Am 25. Mai 2009 hat Professor Klaus Hüfner im Rahmen der Mittagsgespräche "Globale Politik" der Deutschen Gesellschaft für Vereinte Nationen (DGVN) Daten und Analyse-Ergebnisse aus seinem Buch "Peanuts für die UNO - Das deutsche Finanzengagement seit 1960" vorgestellt.
Als Mitglied im Unterausschuss "Vereinte Nationen" begleitet mich Deutschlands Engagement in den Vereinten Nationen kontinuierlich. So viele Probleme es im Rahmen der Vereinten Nationen auch gibt, so waren, sind und bleiben die Vereinten Nationen dennoch ein unverzichtbarer Bestandteil unserer internationalen Gemeinschaft. Und die UNO kann ihre wichtigen Aufgaben natürlich nur dann erledigen, wenn sie dazu auch personell und finanziell ausreichend ausgestattet ist. Deshalb habe ich gern die Kommentierung von Prof. Hüfners Buch übernommen.