Den Menschenrechten Bilder geben - dieser Herausforderung stellen sich alle zwei Jahre Amateure, Studenten und Profis mit ihren filmischen Beiträgen für den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis. Auch in diesem Jahr können noch bis zum 15. September 2010 Filme und Beiträge eingereicht werden. Harald Leibrecht, FDP-Bundestagsabgeordneter aus dem Wahlkreis Neckar-Zaber, sieht in einer Beteiligung eine gute Möglichkeit, diesem wichtigen Thema die nötige Aufmerksamkeit zu verschaffen: "Dass Menschenrechte gewahrt werden, ist für uns in Deutschland selbstverständlich. In vielen anderen Ländern müssen die Menschen dafür jedoch täglich mutig kämpfen. Ein Film hat die Kraft, mit bewegten Bildern bewegende Bilder zu schaffen, die aufrütteln und Mut machen sich für Menschenrechte einzusetzen."
Die Teilnahme lohnt sich: Der Filmpreis wird in den Kategorien Profi, Amateure, Filmhochschule, Reportage/Magazinbeiträge verliehen und ist mit jeweils 1.500 Euro dotiert. Zusätzlich lobt das Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht einen Bildungspreis aus. Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis wird seit 1998 alle zwei Jahre anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte vergeben. Er wird derzeit von 17 Veranstaltern getragen, darunter seit 2002 durch das Deutsche Institut für Menschenrechte. Die Preisverleihung findet am 4. Dezember 2010 in Nürnberg statt.
Informationen zu den Teilnahmebedingungen finden Sie im Internet unter www.menschenrechts-filmpreis.de
Zum Jahrestag der Ermordung von Natalja Estemirowa erklärt Harald Leibrecht MdB, Mitglied des Lenkungsausschusses des Petersburger Dialogs:
Heute jährt sich zum ersten Mal der Mord an der russischen Menschenrechtlerin und Journalistin Natalja Estemirowa. Leider ist auch heute noch die Menschenrechtssituation in Russland äußerst problematisch. Meinungs- und Pressefreiheit werden nach wie vor nicht gewährleistet und kritische Journalisten und Menschenrechtler müssen aufgrund ihrer Arbeit teilweise um Ihr Leben bangen.
Aus diesem Anlass hat eine Gruppe deutscher und russischer Teilnehmer des Petersburger Dialogs eine Erklärung verabschiedet, die ihre Empörung über die dramatische Lage von Menschenrechtlern und kritischen Journalisten zum Ausdruck bringt. Zu den Erstunterzeichnern des Aufrufs gehören neben Harald Leibrecht Politiker aus allen im Bundestag vertretenen Parteien sowie Angehörige der russischen und der deutschen Zivilgesellschaft.