Harald Leibrecht - Ihr Bundestagsabgeordneter für Neckar Zaber

Pressemitteilung vom 26.01.2012

LEIBRECHT: Mit dem Ehrenamt ins Ausland

Zur Einrichtung der zentralen Anlaufstelle für entwicklungspolitisches Engagement ''Engagement Global'' erklärt der FDP-Bundestagsabgeordnete Harald LEIBRECHT:

Anliegen der Entwicklungshilfe breiter in der Gesellschaft zu verankern: Das ist das Ziel von "Engagement Global", der zentralen Anlaufstelle für entwicklungspolitisches Engagement. Die Agentur bündelt bereits bestehende Angebote von 1780 Nichtregierungsorganisationen, die in der Entwicklungshilfe tätig sind. Aus diesem Dschungel unübersichtlicher Angebote ist nun eine einzige Ansprech- und Beratungsstelle für zivilgesellschaftliches und kommunales Engagement geworden, mit einer Adresse, einer Telefonnummer und einer Website. Mit der Einrichtung dieser Servicestelle hat das FDP-geführte Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung einen weiteren Punkt der im Koalitionsvertrag vereinbarten Strukturreform durchgeführt und die Entwicklungszusammenarbeit noch effektiver gemacht.

Ehrenamtliches Engagement ist eine nicht mehr wegzudenkende Stütze in unserer Gesellschaft. Es bereichert auch den eigenen Horizont. Sich im Ausland ehrenamtlich zu engagieren, eröffnet darüber hinaus die Möglichkeit, andere Kulturen und Länder kennenzulernen. Dies bietet nicht nur jungen Menschen eine tolle Gelegenheit, Gutes zu tun und gleichzeitig Auslandserfahrungen zu sammeln, sondern auch älteren Menschen, die nach ihrer aktiven Berufstätigkeit ihre Erfahrungen weitergeben wollen. Wer sich dafür interessiert, kann sich direkt an die zentrale Anlaufstelle "Engagement Global" wenden. Infos gibt es unter: www.engagement-global.de oder unter Tel. 0800 188 7 188.


Harald Leibrecht zu Gast im Amerika Haus NRW


Foto: Daniel Albrecht
Der Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit im Auswärtigen Amt, Harald Leibrecht MdB, ist einer Einladung des Amerika Hauses NRW gefolgt und hat als Gastereferent in Aaachen den amerikanischen Vorwahlkampf beleuchtet. Eine Zusammenfassung der Diskussionsveranstaltung und den Vortrag von Harald Leibrecht finden Sie auf der Internetseite des Amerika Hauses NRW.



Harald Leibrecht besucht Gesellschaft zur Förderung der Deutsch-Amerikanischen-Freundschaft (GFDAF) in Boll

In seinem Vortrag vor den GFDAF-Mitgliedern ging Harald Leibrecht auf die historische Entwicklung und den Stand der transatlantischen Beziehungen sowie auf den Vorwahlkampf der Republikaner ein.

Der Transatlantik-Koordinator lobte die Aktivitäten der GFDAF als wichtige "Graswurzelarbeit", die für das transatlantische Verhältnis von entscheidender Bedeutung ist. Denn die GFDAF fördert insbesondere den zivilgesellschaftlichen Dialog und den persönlichen Austausch von Menschen diesseits und jenseits des Atlantiks. Dieses Fundament zu festigen, ist eine unverzichtbare Aufgabe, die auch Harald Leibrecht als Transatlantik-Koordinator als wichtigen Teil seiner Arbeit begreift.

Die Badische Zeitung berichtete über den Besuch von Harald Leibrecht im Peter-Folkerts-Haus in Boll.


Liberalisierung des Busfernverkehrs: Mehr Wettbewerb und günstigere Preise

Bisher schützt das Personenbeförderungsgesetz aus den 1930er Jahren einseitig das Monopol der Deutschen Bahn. Die bekannten Folgen: Steigende Fahrpreise und weniger Verbindungen im Regionalverkehr. Mit einer Änderung der wettbewerbsfeindlichen Regelungen wird die schwarz-gelbe Koalition den Busfernverkehr in Deutschland stärken – und damit endlich eine Alternative zum Bahnverkehr schaffen. So können die Bürger in Zukunft selbst entscheiden, ob sie für ihre Fernreise die Bahn oder kostengünstige Busverbindung wählen.

Für uns Liberale ist klar: Es gehört nicht zu den Aufgaben des Staates, die Bahn im Bereich der Fernreisen gesetzlich zu schützen. Das behindert nicht nur die unternehmerische Handlungsfreiheit, sondern ist vor allem auch eine Bevormundung der Bürgerinnen und Bürger, die für uns nicht akzeptabel ist.

Mit der Liberalisierung des Busfernverkehrs wollen wir insbesondere mittelständischen Unternehmern neue Chancen und Wettbewerbsmöglichkeiten eröffnen. Das wird außerdem zu vielfältigeren Angeboten und günstigeren Alternativen für die Kunden führen. Sie können sich künftig – ohne staatliche Bevormundung –  frei zwischen Bahn und Bus entscheiden.  Diese Öffnung im Fernbusverkehr hat die FDP angestoßen und lange dafür gekämpft.

Bereits im Luftverkehr hat die Liberalisierung vor einigen Jahren dazu geführt, dass innerdeutsche Flüge erheblich billiger geworden sind.  Genau das möchten wir auch im Busfernverkehr erreichen: Mehr Wettbewerb und in der Folge mehr Wahlmöglichkeiten und geringere Preise für die Kunden.

Der Gesetzentwurf zur Liberalisierung des Busfernverkehrs wurde nun in erster Lesung im Deutschen Bundestag beraten und an den Verkehrsausschuss überwiesen. Nach gründlicher Beratung werden wir das Gesetz voraussichtlich bis Ende des Frühjahrs beschließen können.


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