Harald Leibrecht - Ihr Bundestagsabgeordneter für Neckar Zaber

Voith Siemens Hydro, Heidenheim

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Harald Leibrecht hat sich in Begleitung des FDP-Kreisvorsitzenden Ulrich Dannemann bei Voith über die Energieversorgung durch Wasserkraft informiert. Der Abgeordnete aus Ludwigsburg ist in Berlin Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und auch für Entwicklungspolitik zuständig. Ihn interessierte besonders die Möglichkeit, die Elektrizitätsversorgung der Länder mit großen Wasservorkommen mit sicherzustellen.

Immer wieder erlebe er auf seinen Reisen, dass besonders im osteuropäischen Raum Abgas und Schmutz erzeugende und auch atomar betriebene Kraftwerke unmittelbar neben reißenden Flüssen stünden, deren Wasser lediglich zur Kühlung genutzt werde. Gerade hier wäre der Einsatz von Turbinen und Generatoren von Bedeutung für den weltweiten Klimaschutz, Vorstandsmitglied Jürgen Sehnbruch zeigte die weltweit führende Rolle der Anlagen von Voith Siemens Hydro auf. Man war sich einig, dass die Welt den Energiemix auch in Zukunft benötige.

In Deutschland sei die Versorgung durch Wasserkraft noch steigerungsfähig, aber über einen Anteil von acht Prozent des Gesamtbedarfs werde man nicht hinauskommen. Besonders für Großkraftwerke liege der Markt in anderen Landern. Problematisch allerdings sei der Einsatz in China wegen der Gefahr der Produktpiraterie. Trotzdem sei China ein bedeutender Kunde für die Auslieferung der Anlagen. Nur dürfte das Gesamtsystem nicht geliefert werden, um eigene Patente zu schützen. Leibrecht will sich dafür einsetzen, dass nach China keine Entwicklungshilfe mehr geleistet wird, da das Land nicht mehr zu den Bedürftigen gehöre. Die wirtschaftliche Zusammenarbeit dürfe davon allerdings- nicht berührt werden. Nach dem Gedankenaustausch zeigte Dr. Egli die Forschungseinrichtung Brunnenmühle.

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