Harald Leibrecht - Ihr Bundestagsabgeordneter für Neckar Zaber

Mittwoch, 8. Februar 2012  zurück Seite weiterempfehlen Druckversion

Theo-Lorch-Werkstätten, Bietigheim-Bissingen

Manchmal kann es auch in der Politik ganz schnell gehen. Hatte sich Hartmut Langner, Leiter des Arbeitsbereiches (LAB) der Theo-Lorch-Werkstätten am Standort Bietigheim am Rande einer Veranstaltung vor Weihnachten noch ganz unverbindlich mit Harald Leibrecht, MdB im Wahlkreis Neckar-Zabern, über einen Besuch des FDP-Mannes bei den Theo-Lorch-Werkstätten unterhalten, so fand besagter Besuch dieser Tage bereits in Bietigheim statt.
Gemeinsam mit der Leiterin seines Wahlkreisbüros in Ingersheim, Katinka Marx, und dem Ortsverbandsvorsitzenden der FDP in Bietigheim-Bissingen, Dieter Hein, informierte sich der Bundestagsabgeordnete über die Theo-Lorch-Werkstätten mit ihren 4 Standorten im Landkreis Ludwigsburg. Der stellvertretende Geschäftsführer der Theo-Lorch-Werkstätten, Joachim Knoll, der Werkstattleiter des Standortes Bietigheim, Jochen Spahr und der Leiter der begleitenden Dienste am Standort Bietigheim, Dr. Joachim Hofmann, gaben dem FDP-Politiker zunächst einen Überblick über das Konzept der Theo-Lorch-Werkstätten. Knoll legte dar, dass die Theo-Lorch-Werkstätten gut aufgestellt seien. Direkt betroffen sei man von der Finanzkrise nicht, da nur sehr konservativ investiert würde. Nur mittelbare Auswirkungen in Form von stagnierenden Auftragszahlen seien bereits seit Ende letzten Jahres spürbar. Dem wolle man jedoch auch weiterhin mit hoher Qualität und Liefertreue begegnen. 
Mit sachkundigen Fragen zeigte Leibrecht, dass ihm die Themen als Politiker aber auch als Unternehmer nicht fremd sind, und erfuhr im angeregten Gespräch, dass die Weiterqualifizierung der Menschen mit Behinderung ein wichtiges Instrument ist, um am Markt bestehen zu können. Wie Harald Leibrecht richtig feststellte: „Sie sind Unternehmer die den gleichen wirtschaftlichen Druck haben aber nicht die gleichen Rahmenbedingungen.“

Foto v.l.n.r.: Andreas W. erklärt dem Bundestagsabgeordneten Harald Leibrecht (3.v.r.) im Beisein von Dr. Joachim Hofmann (2.v.r) und Jochen Spahr (rechts im Bild) die Montage von Gummischürzen für Parkettreiniger. 

„Das kann nur ich machen“
Nach Zahlen und Fakten führten Jochen Spahr und Hartmut Langner die Besucher dann durch alle Bereiche der Werkstätten. Leibrecht zeigte sich angetan von der Ausstattung, der freundlichen Atmosphäre und der Größe der Anlage in Bietigheim. 
So konnte der Abgeordnete zuschauen, wie Schränke von Ikea montiert wurden oder Teile für Dialyse-Geräte mit Hilfe eines Mikroskopes gereinigt werden.
Beeindruckend fand er, wie genau jeder einzelne Beschäftigte über seine Arbeit Bescheid wusste und auch bereitwillig darüber Auskunft gab.  So wie Andreas W., der Gummischürzen für Parkettreiniger montierte und Harald Leibrecht stolz erklärte, „das kann nur ich machen. Und der Udo. Aber der macht das nur, wenn ich im Urlaub bin.“ 
Zum Abschluss des Besuches überreichte Jochen Spahr Herrn Leibrecht, Frau Marx und Herrn Hein einen Kalender mit Kunstwerken, die von Menschen mit Behinderung im Förder- und Betreuungsbereich der Theo-Lorch-Werkstätten geschaffen wurden. Erneut zeigte sich der Bundestagsabgeordnete über die Vielfalt, die die Werkstätten bieten, beeindruckt. Deshalb versprach Harald Leibrecht gerne, Joachim Knolls Einladung für den 26. Juli 2009 zu folgen. An diesem Tag feiern die Theo-Lorch-Werkstätten unter dem Motto „Mensch, Mensch! Ein Festival“ ihren 40. Geburtstag auf dem Marktplatz in Ludwigsburg mit einem großen Fest für alle.

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