Harald Leibrecht - Ihr Bundestagsabgeordneter für Neckar Zaber

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14.03.2008

Bundesregierung darf zu den Ereignissen in Lhasa nicht schweigen

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Zu den schweren Auseinandersetzungen zwischen der tibetischen Bevölkerung und chinesischen Sicherheitskräften in Tibet äußert sich der Ostasienexperte der FDP-Fraktion, Harald Leibrecht:
„Ich bin zutiefst bestürzt über die Berichte, die wir momentan aus Lhasa erhalten“, so Leibrecht. In Lhasa kommt es derzeit zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen der tibetischen Bevölkerung und chinesischen Sicherheitskräften. Anlässlich des 49. Jahrestages der gewaltsamen Niederschlagung des tibetischen Volksaufstandes am 10. März ist es in den letzten Tagen zu zahlreichen Demonstrationen innerhalb und außerhalb Tibets gegen die Herrschaft der VR China in Tibet gekommen. Die chinesischen Behörden haben darauf mit zahlreichen Verhaftungen und der Abriegelung mehrerer Klöster reagiert. Augenzeugen berichten von mehreren Toten und dass die Anzahl der chinesischen Sicherheitskräfte in Lhasa stark zugenommen habe. „Ich rufe beide Seiten zum Gewaltverzicht auf und appelliere inständig an die chinesischen Machthaber keine Gewalt mehr gegen die tibetische Bevölkerung einzusetzen. Die jetzige Lage ist ein Produkt der über Jahre lang erfolgten systematischen kulturellen und religiösen Diskriminierung der tibetischen Bevölkerung. Die Bundesregierung fordere ich auf, den Ereignissen in Lhasa mehr als ein Schweigen entgegenzusetzen und auf die chinesische Regierung für eine friedliche Lösung der prekären Situation einzuwirken.“


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