Harald Leibrecht - Ihr Bundestagsabgeordneter für Neckar Zaber

Sonntag, 5. Februar 2012  zurück Seite weiterempfehlen Druckversion

Jugend und Parlament

Sofia Gittinger (Bönnigheim), Teilnehmerin 2008

Ohne politische Einstellung und ohne großes Vorwissen machte ich mich am 31. Mai auf den Weg nach Berlin. Dort durfte ich vier Tage lang hautnah miterleben, wie es im Bundestag zugeht.

Doch zuerst verpasste ich mit drei anderen Mädels, die ich im Zug kennen gelernt habe, den Rundgang durch das Reichstagsgebäude, was natürlich sehr schade war. Doch dann ging es gleich voll zur Sache. Wir wurden alle den einzelnen Parteien zugeordnet und daraufhin trafen sich die Parteien zu einer Sitzung im jeweiligen Saal. Mit neuer Biographie, neuem Leben und neuer politischer Einstellung mussten wir über vier Gesetzesentwürfe diskutieren. In Partei- und Ausschusssitzungen wurde viel debattiert. Bis es schließlich am 3. Juni so weit war und wir alle im großen Plenarsaal platz nehmen durften. Dort wurden die sorgfältig ausgearbeiteten Reden vorgetragen. Spannend wurde es, als es an die Abstimmungen ging. Und total interessant war es, als wir mit den ganz großen Politikern reden durften. Nachdem unsere Fragen beantwortet waren und wir alle Abschied genommen hatten, von der Partei, den neu gewonnen Freunden und den Gebäuden ging es in den Zug zurück nach Hause. Ich muss sagen, dass ich mir die vier Tagen anders vorgestellt hatte und total begeistert heim gefahren bin. Wir haben alle ganz neue Erfahrungen gemacht...

Ich danke allen, die mich dazu ermutigt haben und die mir dies alles ermöglicht haben ! Und wünsche allen weiteren Teilnehmern sehr viel Spaß. 


Alexander Seidel (Sachsenheim), Teilnehmer 2007
Ich besuchte von 16. bis 19. Juli auf Einladung des FDP-Bundestagsabgeordneten Harald Leibrecht das Projekt „Jugend und Parlament 2007“ in Berlin. Ich war somit einer von 308 Jugendlichen aus der gesamten Bundesrepublik, die die Möglichkeit bekamen, politische Abläufe nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch zu erleben. Wir bekamen durch das Zufallsverfahren neue Biographien und Rollen von frei erfundenen Personen zugeteilt, deren Standpunkte wir vertreten sollten. Dazu bekamen wir die Aufgabe, in drei Tagen vier eigens erarbeitete Gesetzesentwürfe vorzulegen und am letzten Tag im Plenarsaal darüber abzustimmen. Die Tage waren sehr abwechslungsreich. Wir hielten Landesgruppen-, Arbeitsgruppen-, Ausschuss-, Fraktions- und Plenarsitzungen ab. Am letzten Tag fand eine Podiumsdiskussion mit den Fraktionsvorsitzenden der realen Parteien statt. Anwesend waren dabei Guido Westerwelle (FDP), Renate Künast (Bündnis 90/Die Grünen), Peter Struck (SPD), Oskar Lafontaine (Die Linke) und Wolfgang Bosbach (stellvertretender Fraktionsvorsitzender CDU/CSU). In der Freizeit haben wir eine Stadtrundfahrt unternommen und die Reichstagskuppel besichtigt. Abends traf man sich dann in der Bar der Jugendherberge zum Billard und Tischkicker spielen oder einfach nur um etwas zu trinken und sich besser kennen zu lernen. Herr Leibrecht empfing mich auch noch in seinem Büro, um mit mir über meine Erfahrungen in Berlin zu reden.
Die vier Tage in Berlin waren sehr informativ und eine sehr wichtige und gute Erfahrung für mich. Ich möchte mich hiermit nochmals bei Herrn Harald Leibrecht für die Einladung herzlich bedanken.



Tufan Tok (Steinheim), Teilnehmer 2006 

308 Teilnehmer im Alter von 16 bis 20 Jahren wurden eingeladen, um bei Jugend und Parlament (JuP) vier Tage in die Rolle eines Abgeordneten zu schlüpfen. Es wurden mehrere Gesetze in Fraktionen, Ausschüssen und dem Plenum beraten und letztlich – je nach Mehrheit im JuP-Parlament – beschlossen. Die Beratungen fanden in den Fraktionssitzungssälen auf der Fraktionsebene im Reichstagsgebäude sowie in den Ausschusssitzungssälen im Paul-Löbe-Haus statt. Zu den Plenardebatten durften die Teilnehmer sogar in den Plenarsaal, das Herzstück der deutschen Demokratie.
Beim gemeinsamen Abendessen mit den Betreuungsabgeordneten erklärte Harald Leibrecht: „Ziel des Planspiels ist es, die Arbeitsweise des Deutschen Bundestages nicht nur zu erklären, sondern selbst erleben zu lassen.“
Selbständiges Handeln bietet lebendige Einblicke in die Abläufe und Funktionen. Hierzu wird die Veranstaltung als Großsimulation des Planspiel „Parlamentarische Demokratie spielerisch erfahren“ durchgeführt. Um sich in die Rollen der Abgeordneten hineinversetzen zu können, erhalten die Teilnehmer Rollenprofile, welche die zu spielenden Personen charakterisieren und deren politische Prioritäten verdeutlichen.
„Jugend und Parlament 2007“ wird im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft vom 16. bis 19. Juni 2007 stattfinden.



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