Ein Praktikumsbericht aus erster Hand
PraktikantInnen sind in meinem Büro dabei eine wichtige Stütze. Allerdings nicht zum Kaffeekochen und Kopieren, dafür gibt es jeweils gute Maschinen.
So vielversprechend wird auf dieser Homepage für ein Praktikum im Büro Leibrecht geworben und gerade auch deswegen waren meine Erwartungen an meinem ersten Tag relativ hoch. Nach abgeschlossenem Bachelor in European Studies wollte ich endlich einmal die politische Praxis live erleben; von allen Seiten hörte ich "Oh, Praktikum im Bundestag, das ist richtig gut." Was aber genau macht man als Praktikantin in einem Abgeordnetenbüro?
Dieser Praktikumsbericht soll euch nun einen guten Eindruck in das "wahre Praktikantenleben" vermitteln. Zunächst vorneweg: die Zeit hier macht wirklich viel Spaß und ist erfahrungs-, ereignis- und lehrreich. Das liegt neben dem netten und lustigen Team und Chef vor allem auch an den interessanten Themenbereichen, in denen Herr Leibrecht engagiert ist und an den Aufgaben, die man als Praktikant anvertraut bekommt.
Auch wenn kein Tag dem anderen gleicht - normalerweise ist zumindest der Start immer ähnlich: Zunächst ist die Post an der Reihe, was sich langweiliger anhört, als es in Wirklichkeit ist!
Eine Sitzungswoche im Büro Leibrecht: Erfahrungsbericht einer englischen Studentin
Als englische Studentin der Germanistik hatte ich mit der Deutschen Politik bisher wenig zu tun. Da ich mich sehr für Internationale Politik interessiere, bot sich mir durch ein Praktikum im Abgeordnetenbüro von Harald Leibrecht die Möglichkeit, einen Einblick in die deutsche Entwicklungszusammenarbeit zu bekommen und gleichzeitig meine Deutschkenntnisse zu verbessern.
Anfang November war es dann soweit. Zu meinem Glück war gerade Sitzungswoche und so konnte ich an verschiedenen Ausschusssitzungen teilnehmen. Ehrlich gesagt war es am Anfang recht schwer den Sitzungen zu folgen, am Ende der Woche wurde es aber immer besser. Die besprochenen Themen waren sehr spannend und aktuell, vor allem da man viele Hintergrundinformationen bekam, die teilweise nicht öffentlich sind. Es ist faszinierend zu erfahren, was hinter verschlossenen Türen geschieht und die Debatten verfolgen zu können.
Ich wusste zunächst nicht, was mich im Büro von Harald Leibrecht erwartet, aber es hat sehr viel Spaß gemacht und meine Kollegen waren toll. Und auch der Kaffee war sehr lecker! Gut gefallen hat mir, dass wir mittags immer zusammen in der Kantine essen waren (die typisch deutschen Gerichte waren für mich als Engländerin ein besonderes Highlight!)
... als Praktikant in meinem Berliner Büro
Für meine Arbeit als Abgeordneter ist die tatkräftige Unterstützung durch ein starkes Team eine unabdingbare Voraussetzung. PraktikantInnen sind in meinem Büro dabei eine wichtige Stütze. Allerdings nicht zum Kaffeekochen und Kopieren, dafür gibt es jeweils gute Maschinen.
Interessiert?
